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St. Martin
St. Martin, St. Martin, St. Martin ritt durch Schnee und Wind,
sein Roß, das trug ihn fort geschwind.
St. Martin ritt mit leichtem Mut,
sein Mantel deckt ihn warm und gut.
Im Schnee saß, Im Schnee saß,da saß ein armer Mann,
hatt' Kleider nicht, hatt' Lumpen an:
"Oh helft mir doch in meiner Not, sonst ist der bitt're Frost mein Tod!"
St. Martin, St. Martin, St. Martin zieht die Zügel an,
sein Roß steht still beim braven Mann.
St. Martin mit dem Schwerte teilt
den warmen Mantel unverweilt.
St. Martin, St. Martin, St. Martin gibt den halben still,
der Bettler rasch ihm danken will.
St. Martin aber ritt in Eil
hinweg mit seinem Mantelteil.
Sankt Martin legt sich still zur Ruh,
da tritt im Traum der Herr hinzu.
Der spricht: "Hab Dank, du Reitersmann,
für das, was du an mir getan.
Der Herbststurm
Der Herbststurm braust durch Wald und Feld,
die Blätter fallen nieder
und von dem dunklen Himmelszelt
sehn schwarz die Wolken nieder.
Sankt Martin reitet dann sein Pferd
so schnell die Wolken eilen;
in seiner Rechten blitzt das Schwert,
die Nebel zu zerteilen.
Das Schwert, womit als Reitersmann
den Mantel er zerschnitten,
den er geschenkt dem armen Mann
und weiter ist geritten.
Durch die Strassen
Durch die Strassen auf und nieder
leuchten die Laternen wieder:
rote, gelbe, grüne, blaue,
Lieber Martin, komm und schaue!
Wie die Blumen in dem Garten
blühn Laternen aller Arten:
rote, gelbe, grüne, blaue,
Lieber Martin, komm und schaue!
Und wir gehen lange Strecken
mit Laternen an den Stecken
rote, gelbe, grüne, blaue,
Lieber Martin, komm und schaue!
Ich geh mit meiner Laterne
Ich geh mit meiner Laterne
und meine Laterne mit mir.
Dort oben leuchten die Sterne
und unten, da leuchten wir.
Der Hahn, der kräht, die Katz miaut.
Rabimmel, rabammel, rabum.
Der Hahn, der kräht, die Katz miaut.
Rabimmel, rabammel, rabum.
Ich geh mit meiner Laterne
und meine Laterne mit mir.
Dort oben leuchten die Sterne
und unten, da leuchten wir.
Der Martinsmann, der zieht voran.
Rabimmel, rabammel, rabum.
Der Martinsmann, der zieht voran.
Rabimmel, rabammel, rabum.
Ich geh mit meiner Laterne
und meine Laterne mit mir.
Dort oben leuchten die Sterne
und unten, da leuchten wir.
Laternenlicht, verlösch mir nicht!
Rabimmel, rabammel, rabum.
Laternenlicht, verlösch mir nicht!
Rabimmel, rabammel, rabum.
Ich geh mit meiner Laterne
und meine Laterne mit mir.
Dort oben leuchten die Sterne
und unten, da leuchten wir.
Ein Lichtermeer zu Martins Ehr!
Rabimmel, rabammel, rabum.
Ein Lichtermeer zu Martins Ehr!
Rabimmel, rabammel, rabum.
beim Nachhausegehn:
Ich geh mit meiner Laterne
und meine Laterne mit mir.
Dort oben leuchten die Sterne
und unten, da leuchten wir.
Mein Licht ist aus, ich geh nach Haus.
Rabimmel, rabammel, rabum.
Mein Licht ist aus, ich geh nach Haus.
Rabimmel, rabammel, rabum.
Laßt uns froh und munter sein
Laßt uns froh und munter sein
und uns heut von Herzen freun!
Lustig, lustig traleralala,
nun ist Martinsabend da, nun ist Martinsabend da!
Nehmt den Kürbis in die Hand,
rasch das Kerzchen angebrannt!
Lustig, lustig traleralala,
nun ist Martinsabend da, nun ist Martinsabend da!
Springen wolln wir kreuz und quer
übers liebe Kerzchen her.
Lustig, lustig traleralala,
nun ist Martinsabend da, nun ist Martinsabend da!
Allen Kindern nun zum Spaß
wirft auch Sankt Marin was.
Lustig, lustig traleralala,
nun ist Martinsabend da, nun ist Martinsabend da!
Und dann backt nach altem Brauch
uns die Mutter Kuchen auch.
Lustig, lustig traleralala,
nun ist Martinsabend da, nun ist Martinsabend da!
Nach der Freude danken wir
unsrem lieben Gott dafür.
Lustig, lustig traleralala,
nun ist Martinsabend da, nun ist Martinsabend da!
Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne
Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne.
Brenne auf mein Licht, brenne auf mein Licht,
aber nur meine liebe Laterne nicht.
Laterne, Laterne, Sonne Mond und Sterne.
Sperrt ihn ein den Wind, sperrt ihn ein den Wind,
er soll warten bis wir zu Hause sind!
Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne.
Bleibe hell mein Licht, bleibe hell mein Licht,
denn sonst strahlt meine liebe Laterne nicht.
Loop Möller loop
"Sag Jong, halt mech dat Päerd ens aan, loop Möller, loop!
Ech mott ens na de Müehle joan, loop, Mölller, loop!
Onn Du löpps wie Du löpps, Follemente!
Wie Du löpps Schopp on Schüere üverhoop, loop, Möller, loop!
Hei breng ich Uech däe Haversock, loop' Möller, loop!
Däe sollt Öer mech ens mahle strock, loop, Möller, loop!
Onn Du löpps wie Du löpps ..
Onn Koarren habb ech ooch gebreit, loop, Möller, loop!
Datt hadd Oer mech joa letz geseit, loop usw.
Onn Du löpps wie Du löpps …
Dör Bockert däe kömp morge noch, loop usw.
Däe öß vor osse Verkesdroag, loop usw.
Onn du löpps wie Du löpps …
Dör Weet, de loag all lang parat, loop usw.
Ha woar alluter noch te schoad, loop usw.
On Du löpps wie Du löpps.
Nou molter mech mär neet te sträng, loop usw.
Datt ech Uech rekommandeire kann! Loop usw.
Onn Du löpps wie Du löpps… "